Meine 3 wirksamsten Wellness-Tipps für ein gesundes und erfülltes Leben
Share
Es muss weder kompliziert noch aufwendig sein (auch wenn das heutzutage im Internet-Dschungel gerne suggeriert wird).
Hier meine leichten und gleichzeitig effektivsten Tipps für ein gesundes Leben.
Ach ja, ich verwende ein bisschen zu oft die Wörter wundervoll, sanft und wundersam. Also kannst du ja ein Trinkspiel daraus machen (mit Zitronenwasser, Matcha-Hafermilch-Latte oder einem Kurkuma-Ingwer-Shot ;)).
Nummer 1: Logge dich aus.
Ernsthaft.
Verbringe 90 % deines Lebens offline und analog. Die fantastischen Effekte entfalten sich schon nach wenigen Stunden (oder noch früher).
Schaffe dir Online-Regelungen, die für dich funktionieren. Handyfreie Zeiten, Apps löschen, die du nicht brauchst, Benachrichtigungen aus – was auch immer für dich funktioniert.
Mit der Zeit wirst du anfangen, dein Leben anders wahrzunehmen und dein Handy einfach immer häufiger zu vergessen.
Und dann passiert etwas ziemlich Schönes: Es wird eine Klarheit für deine Träume und Ziele und eine Leichtigkeit und Verspieltheit wie aus Kindertagen zurückkommen.
Nummer 2: Slow Life.
Bestimmt ist dir Slow Life längst ein Begriff, aber ich erörtere dir in meinen Worten die Magie der Langsamkeit hier noch mal kurz:
Wie und warum ist unwichtig und nicht herausfindbar, aber wir haben alle genau ein Leben auf diesem wundervollen Planeten geschenkt bekommen.
Eine Art magisches Ticket für diese verrückte, wilde Erfahrung.
Wie willst du deine Zeit auf diesem Planeten nutzen?
Stell dir mal kurz vor, du kennst das Leben noch nicht und jemand bietet dir ein magisches Ticket für ein Leben auf einem wundervollen Planeten an.
Diese Person oder dieses Lebewesen erzählt dir vom Wind und vom Meer, das du auf deiner Haut spüren kannst. Von den Verbindungen, die du mit unterschiedlichen Menschen eingehen kannst. Von den Jahreszeiten und den Ritualen wie Halloween und Adventszeit, die Menschen feiern.
Davon, dass du die Möglichkeit hast, dich inspirieren zu lassen und Dinge zu erschaffen – Filme, Musik, Bücher –, mit denen du anderen Menschen einen kleinen Einblick in dein Gefühlsleben und deine Gedankenwelt geben kannst.
Und anderen Menschen ein kleines bisschen zeigen kannst, wie du die Welt und das Leben wahrnimmst.
Und dann gibt es noch diese riesige Palette an unterschiedlichsten Gefühlen und Emotionen, die man durchprobieren kann.
Und die wundersamsten Tiere.
Slow Life setzt genau hier an.
Man sieht sich und sein Leben ein bisschen von oben.
Wie wundervoll ist es bitte, mit einem beweglichen Körper, der in der Lage ist zu empfinden und zu kreieren, auf einem wunderschönen Planeten mit kristallklarem Wasser, im Wind beruhigend raschelnden Bäumen, die nebenbei die Luft reinigen, gigantischen Wasserfällen, Bergen, von denen man ein Stück dieser Erde und des wuseligen Menschenlebens von oben betrachten kann, den wundersamsten Farben, Tieren und Menschen und so viel mehr, völligen Handlungsfreiraum zu haben?
Und dann kleidet sich die Erde viermal im Jahr völlig neu ein.
Zudem leben wir zu einem Zeitpunkt, an dem die Erde schon so gut erforscht ist, dass sie wenig Gefahren birgt, aber gleichzeitig immer noch viele wundersame Geheimnisse für uns bereithält, die jeder für sich erforschen kann.
Vielleicht ist genau das Slow Life für mich:
Langsam genug zu werden, den unnatürlichen äußeren Input auf das minimalste zu reduzieren und sich daran zu erinnern, dass man gerade mittendrin ist.
Nummer 3: Naturverbundenheit.
Bestimmt kein überraschender Punkt für dich, nach meiner kleinen Liebeserklärung an die Erde.
Wir sind so verwurzelt mit unserer wundervollen Erde. Sie gibt den Ton an und trägt so viel Weisheit in sich, dass wir gar nicht anders können, als in einer Symphonie mit ihr zusammenzuleben.
Kennst du dieses erfüllende, Sinnergebende und ruhige Gefühl, wenn du eine ganze Weile (ohne größere Ablenkung) in der Natur verbracht hast?
Die Erde ist unser Geburtsort – und das spüren unser Körper, unser Geist und unsere Seele.
Diese drei Punkte sind meiner Meinung nach die stabile Basis, in der alles Weitere erblühen kann.
Wenn ich die Liste weiterführen würde, kämen auf jeden Fall Spaßbringende Bewegung, sich kreativ ausleben, ein spiritueller Glaube oder eine bestimmte Lebenseinstellung, die mit dir in Resonanz geht, und natürliche Ernährung dazu.
Aber das entsteht meistens ganz von allein auf natürliche, sanfte Weise, wenn man die Basis geschaffen hat.
Wo und wie anfangen?
- Regel deine Online-Zeit. Bau dir ein System, das für dich funktioniert. Meine unplugged ™-Reihe kann dir dabei helfen. Dann ist die Ablenkung schon mal abgestellt.
- Finde ein gesundes Getränk, das du gerne zubereitest und trinkst. Dann entsteht ein langsames, entschleunigendes Ritual ganz für dich – mit wenig Zeitaufwand. Wenn du es dann noch auf dem Balkon oder der Terrasse genießt, hast du direkt alle drei Tipps miteinander verbunden.
- Schreib deine Gedanken regelmäßig raus. Für die einen funktionieren ein paar Minuten am Abend, für die anderen ein paar am Morgen oder beides. Und ich rede hier auf keinen Fall von schön gestalteten Journal-Einträgen. Ich meine wirklich: rohes, unordentliches Rausschreiben von allem, was dich gerade beschäftigt. Keine hübschen Überschriften. Keine perfekte Handschrift. Keine ästhetische Doppelseite. Einfach raus damit. Es soll als Werkzeug dienen – nicht als weiteres Projekt, das man perfekt machen muss. Du kannst dir dafür extra ein Notizheft zulegen (ein paar Jahre später sind die Einträge oft sehr aufschlussreich) oder einen Block oder ein loses Blatt – was dir am besten liegt.
Mit diesen drei Punkten bist du schon mal richtig gut aufgestellt in Richtung langsames, entschleunigendes, nährendes Alltagssystem und Leben.
Auch wenn es simpel ist, diese paar Minuten werden schon in wenigen Tagen einen deutlichen Unterschied machen. Schreib mir sehr gerne deine Gedanken und Wahrnehmungen nach der Umsetzung.
Alles Liebe
Melli
📖 ✍️🍵✨🌿📔
Deine heutigen Journal-Prompts zum Mitnehmen:
- Habe ich eine für mich funktionierende Online-/Internet-Regelung?
- In welchen Momenten empfinde ich mein Leben als magisch?
- In welchen Momenten fühle ich mich erfüllt?
- Verbringe ich so viel Zeit in der Natur, wie mir guttut?
- Wie viel Zeit in der Natur scheint für mich der richtige Sweetspot zu sein?
- Welches gesunde Getränk bereite ich gerne zu und trinke ich gerne?
- Wann tut es mir gut, mir alle Gedanken aus dem Kopf zu schreiben, und mit welchem Werkzeug mache ich das am liebsten (Notizbuch, Block, loses Blatt …)?
